Jugendgynäkologie

Pubertät, körperliche Veränderungen, erste Regelblutung, Regelbeschwerden, Verliebtsein, Verhütung

Sorgen und Beschwerden junger Mädchen werden oft lange ausgehalten, bis sie sich trauen, sich einer Ärztin gegenüber zu öffnen. Oft sind die Fragen dann akut                                                                        oder sehr drängend und bedürfen, wenn sie zu einem Arztkontakt führen, in der Regel baldiger Erklärung und Behandlung.

Jugendsexualität ist emotional, spontan, oft nicht geplant. „Es“ passiert plötzlich und dann ist die Angst da, vor einer Schwangerschaft, vor der Reaktion der Eltern, vor Sanktionen und dann ist es gut, eine/n neutrale/n Ansprechpartner*in zu haben, der/die zudem an die Schweigepflicht gebunden ist.

Die Betreuung Jugendlicher in der frauenärztlichen Praxis ist kein Ersatz für den Sexualkundeunterricht.                                                                                                                                                             Es geht darum, Mädchen auf dem Weg der körperlichen und seelischen Veränderung in und nach der Pubertät gut zu betreuen.                                                                                                                                  Es sollte eine ganz individuelle Beratung und Betreuung des jeweiligen Mädchens stattfinden, die weit über die alleinige Vermittlung von Wissen hinausgeht.

Typische Fragen junger Mädchen gehen um

  1. Körperlicher Entwicklung und Körperselbstbild
  2. Menstruation und Menstruationshygiene
  3. Besuch beim Frauenarzt
  4. Verhütung und Schwangerschaft
  5. Sexualität und Liebe
  6. Allgemeine Lebensprobleme (Schule/Elternhaus/Freunde)

Mit der Einrichtung sogenannter Mädchensprechstunden bieten Frauenärztinnen und -ärzte Mädchen an, all ihre Fragen anzusprechen. Jugendliche sollen über alles reden können, was sie bedrängt, ohne die Angst, nicht ernst genommen oder ausgelacht zu werden.

Es wird zunächst nur gesprochen und eine Untersuchung auf dem Gynäkologischen Untersuchungsstuhl ist beim ersten Kontakt fast nie nötig. Viele Frauenärztinnen und -ärzte bieten Sondersprechstunden für Jugendliche an. Mädchen sollten sie unbedingt annehmen.

Für besondere Fragestellungen besonders im kinder- und jugendgynäkologischen Bereich stehe ich unter info@dr-voss-heine.de und per Videosprechstunden unter www.homeDok.de zur Verfügung.

Die schmerzhafte Regelblutung

50-75 % aller Mädchen haben Regelbeschwerden, bei 15 % sind die Regelschmerzen so stark, dass wiederholte Schul- oder Fehlen an der Ausbildungsstelle mit stunden- oder tageweiser Bettlägerigkeit da

Therapie bei Regelbeschwerden

Bei jedem Mädchen sollte je nach Ausprägung der Beschwerden eine individuelle Therapiemöglichkeit gesucht werden. Bei leichten Beschwerden gibt es viele Möglichkeiten, das Befinden zu verbessern.

Binden, Tampons oder Menstruationstasse

Die Menstruation hat eine ganz besondere Bedeutung:

Intimrasur

Der Umgang mit den Schamhaaren war schon immer durch Kultur und Mode beeinflusst, ein wesentlicher Grund dafür war die Intimhygiene.

Intimpiercing

Genitalpiercing dient als eine Art Körperschmuck und soll sexuelle Gefühle verstärken.

Körperhygiene für Mädchen in/nach der Pubertät

Hier einige wichtige Hinweise Körperhygiene für Mädchen in/nach der Pubertät

Hinweise zur Tamponbenutzung

Hier einige wichtige Hinweise zur Tamponbenutzung.

Intimhygiene in Präpubertät und Pubertät

Mit dem Einsetzen der Pubertät beginnen Schamhaare zu wachsen, Talg-, Schweiß- und Duftdrüsen, die im Bereich der Vulva mehr bestehen als an anderen Körperteilen, werden aktiver und die stärkere Fl